Erstellt am, 2. November 2010
Tropische Schmetterlinge im Botanischen Garten - Eröffnung der Ausstellung am 31. Oktober 2010

(Fotos: Manfred Brusten)
Erstellt am, 2. November 2010
Puppen und Kokons - Vorbereitungen zu einer großen Schmetterlingsausstellung im Glashaus

Fotos: Manfred Brusten
Erstellt am, 23. September 2010
wuppertal 24 h live - Die Nacht im Botanischen Garten - mit Licht in Szene gesetzt - 17. September 2010

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Erstellt am, 23. September 2010
Sommerfest rund um den Elisenturm - 21. und 22. August 2010

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Erstellt am, 23. September 2010
Mobile-Kunst im Glashaus - Vernissage am 4. Juli 2010

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Erstellt am, 23. September 2010
Geo-Tag der Artenvielfalt - 26. Juni 2010

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Erstellt am, 23. September 2010
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Auch in diesem Jahr luden die Veranstalter des Geo-Tages der Artenvielfalt am 26 Juni (die Bergische Universität, verschiedene Ressorts der Stadtverwaltung, die Freunde und Förderer des Botanischen Gartens, die Arbeitsgemeinschaft Bergische Gartenarche, der Bund für Umwelt und Naturschutz) wieder mit einer farbenfrohen Karte zur botanischen Vielfalt der blühenden Pflanzen im Botanischen Garten der Stadt Wuppertal ein.
Erstellt am, 23. September 2010
Märchen im Park - 6. Juni 2010

Nach den großen Erfolgen in den Vorjahren verwandelte das 'TalTonTheater' die Hardt in der Nähe des Botanischen Gartens auch in diesem Jahr wieder in eine fantastische Welt für große und kleine Märchenfreunde durch Begegnungen mit lebendigen Märchenfiguren und Vorlesungen aus 100 Märchen wie Rotkäppchen, Dornröschen, Peter Pan u.v.a.
(Fotos: TalThonTheater)
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Erstellt am, 12. August 2010
Grünes Gold: Abenteuer Pflanzenjagd - Ausstellung vom 24. Mai bis zum 27. Juni 2010

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Erstellt am, 12. August 2010
Pflanzenfossilien des Hardtberges im Zapfenraum der Villa Eller

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Erstellt am, 7. Dezember 2009
Kinder - Advent im Botanischen Garten - am 1. und 2. Dezember 2009

„Alle Jahre wieder ….“ hatte der Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens auch Anfang Dezember zahlreiche Kinder zu einem kleinen Adventstreffen eingeladen, das über einen Sonderspendenaufruf finanziert werden konnte. Diesmal waren es insgesamt ca 25 Kinder aus 5 verschiedenen Ländern (aus Deutschland, Mazedonien, Marokko, Tansania und der Türkei), die an der Ganztagsbetreuung des Internationalen Bunds e.V. (IB - Hofaue 67 Elberfeld) teilnehmen. Eine in der Tat recht muntere internationale Rasselbande, die da zusammengekommen war und die nicht nur ihre Erzieher sondern auch die Vereinsmitglieder und Mitarbeiter des Botanischen Gartens auf Trapp hielten. Dabei ging es um 10 Uhr zunächst in einem ‚Schnupperkurs’ im ‚Dschungel’ der großen Glashäuser mit Bananenstauden, Mimosen und Fleisch fressenden Kannenpflanzen, die für die meisten noch völlig unbekannt waren und daher großes Staunen hervorriefen (Foto oben rechts). Dann zogen alle zur ‚Entspannung’ weiter zu einer kleinen Adventsfeier im großen Zapfenraum der Villa Eller – mit Weihnachtsbaum, Kerzen, Geschenken, kleineren Naschereien und einem riesigen Korb voller bunter Äpfel (Fotos im Zentrum sowie unten links und mitte). Anschließend Stand ein Spaziergang durch den Botanischen Garten auf dem Pogramm (Foto oben mitte), bei dem es – trotz des trüben Wetters – wiederum viel zu sehen gab und außerdem Gelegenheiten, miteinander Spaß zu haben (Fotos: links oben und mitte). In der Zwischenzeit hatten Auszubildende des ‚Internationalen Bundes’ (IB) eine neue Überraschung für ihre Kids vorbereitet: ein wunderschönes und bunt dekoriertes Mittags-Buffet. Dazu ließen sich die Kinder nach ihrer Rückkehr vom Spaziergang natürlich nicht lange bitten (Foto rechts mitte); auch wenn einige erst dazu vom Vereinsvorsitzenden Karlheinz Emmert auf die richtige Höhe ‚gehoben’ werden mussten (Foto rechts unten).
(Text und Fotos: Manfred Brusten; Foto rechts oben: Frank Telöken)
Erstellt am, 23. November 2009
Der wilde Norden Westaustraliens - Lichtbilder-Vortrag von Holger Hennern am 12. November 2009 über eine Reise durch die Kimberleys

Es war wieder einmal ein Abend, der allen Besuchern so unwiederbringlich vor Augen führte, wie schön und interessant die Erde ist, auf der wir alle leben – selbst im fast menschenleeren wilden Norden Westaustralien. Man muss dazu nur die dafür erforderliche ‚Liebe zur Natur’ mitbringen. Und genau diese Liebe zur Natur kann man den beiden Weltenbummlern Holger Hennern* und seiner Frau Anja sicherlich nicht absprechen. Der Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Wuppertal hatte sie daher am 12. November wieder einmal zu einem spannenden Lichtbilder-Vortrag eingeladen – diesmal im Tennisclubhaus neben dem Botanischen Garten (Foto unten mitte). Die Reise, über die sie diesmal berichteten, führte sie vor allem per Campervan-Jeep mit 4-Rad-Antrieb, Hubschrauber und Flugzeug in geradezu abenteuerlicher Weise in die entlegensten Gebiete des Fünften Kontinents (Foto: mitte). Selbst eingefleichte Australien-Fans waren über die fantastischen Fotos von den hier vorhandenen landschaftlichen Naturwundern: die bienenkorbartigen Felsformationen der Bungle Bungles (Foto: oben mitte), die unberührten Wasserfälle (oben links) und palmbestandenen engen Schluchten (oben rechts) überrascht. Doch Holger Hennern und seine Frau interessierte nicht nur die Landschaft, sondern ebenso Flora und Fauna, allem voran die hier weit verbreiteten, sehr unterschiedlichen und meist sogar noch unerforsch ten ‚fleischfressenden Pflanzen’ (Foto unten rechts: Sonnentau). Faszinierend aber auch die immer wieder einzigartige australische Tierwelt: Kängurus, riesige Salzwasser- und Süsswasser-Krokodile, gewaltige grüne Wasserfrösche, Termiten, Agamen, Goannas, Leguane und andere Echsen (Foto rechts mitte); und - nicht zuletzt - die bemerkenswerte australische Vogelwelt: die flugunfähigen Emus, diverse Arten von Kakadus und Australiens Lieblingsvogel, den ‚lachenden Hans’ oder Kookaburra (Foto links mitte).
*Spezialist für fleischfressende Pflanzen und Mitarbeiter des Botan. Gartens Wuppertal.
(Text und Fotos: M. Brusten; Original-Reisefotos: A. u. H. Hennern)
Erstellt am, 23. November 2009
Botanischer Garten wird winterfest. Pressetermin am 27. Oktober 2009

Während sich die Besucher des Botanischen Gartens Ende Oktober noch an dem farbenfrohen Herbstlaub der Bäume erfreuen (Foto mitte), sind jene, die für den Garten verantwortlich sind, bereits damit beschäftig, ihn ‚winterfest’ zu machen. Dazu gehört nicht nur, dass ein großer Teil der Pflanzen, Bäume und Sträucher zum ‚Überwintern’ in die Glashäuser transportiert werden müssen, sondern dazu gehört auch die Arbeit im Garten selbst: Wege und Rasenflächen müssen vom Laub befreit werden (Foto links unten: Gärtnermeister Dirk Derhof im Leiber-Diesel und Klaus-Werner Braun von der GESA). Einjährige Pflanzen müssen aus den Beeten genommen und – gegebenenfalls - Samen für das kommende Frühjahr (oder zum Austausch mit anderen botanischen Gärten) eingesammelt werden. Grund genug also, auch die Medien (Presse und Fernsehen) einmal einzuladen, um über Herbst-Arbeiten im Botanischen Garten zu informieren. Doch in diesem Jahr gab es noch einen zusätzlichen Grund: die erst vor kurzem fertig gestellte 64-seitige Broschüre zum neuen Heilpflanzen- und Gewürzgarten (Foto oben mitte). Dazu stand vor allem der Autor der Broschüre,* der Apotheker und Botaniker Wolf Stieglitz Rede und Antwort (Foto oben rechts). Für eher kommunalpolitische und verwaltungstechnische Fragen war dagegen Annette Berendes, Abteilungsleiterin des Städtischen Ressorts Grünflächen und Forsten, zuständig (Foto oben links). Besonderes Interesse fanden beim Fotografen der Westdeutschen Zeitung, Andreas Fischer, offenbar die gegen ‚Verstopfung’ wirksamen Samen des Wunderbaums (Ricinus communis) (Foto links mitte, offensichtlich zur Freude von Frank Telöken, dem Leiter des Botanischen Gartens, im Hintergrund). Fernsehjournalist Hartmut Glittenberg vom WDR konzentrierte sich derweil auf Samen, die von Gärtnermeister Dirk Derhof eingesammelt wurden (Foto rechts mitte) bzw. auf ‚Aufräumarbeiten’, mit denen Gärtnerin Sandra Weißenborn, beschäftigte war (Foto unten mitte); während Holger Hennern (Teilzeit-Mitarbeiter des Botan. Gartens) mit einer Freiwilligen des ökologischen Jahres schon mal Narzissen-Zwiebel in die Beete vergrub, um diese dann anschließend mit ‚Stiefmütterchen’ zu bepflanzen.
* herausgegeben vom städtischen Ressort Grünflächen und Forsten und dem Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens e.V. (mit 13 Seiten Einführungtext, 150 Pflanzen-Steckbriefe von Wolf Stieglitz und 50 Pflanzen-Fotos von Manfred Brusten; für nur 1.00 Euro Schutzgebühr im Botanischen Garten erhältlich)
(Text und Fotos: M. Brusten)
Erstellt am, 25. September 2009
Im Zwielicht - vom Tag zur Nacht. Der Botanische Garten am 18. September 2009 bei 'Wuppertal 24h live'

Eigentlich war alles wie im vorigen Jahr: ein milder und wolkenloser Spätsommer-Abend, eine fantastische Sicht vom Elisenturm über die ganze Stadt, strahlende Scheinwerfer, die die hereinbrechende Nacht erhellten, und eine total entspannte Stimmung bei den Besuchern: so beteiligte sich der Botanische Garten und dessen Förderverein am 18.September von 20 Uhr bis Mitternacht erneut an den 'Events' zum Stadtfest ‚Wuppertal 24h live’. Auch die Initiative ‚Geschichte Gestalten’ (Leitung Elke Brychta) hatte wieder in den hell erleuchteten Festsaal des Elisenturms eingeladen, wo Anna-Maria-Reinhold erneut sehr überzeugend als die ehemalige vermögende Hausherrin ‚Julie Elisa Aurelie Vogdt-Eller’ auftrat, um zur guten Nacht ein wenig über Liebe, Geld, Männer und die Elisenhöhe zu plaudern (Fotos Mitte links + rechts). Neu dagegen war die farbige Beleuchtung im Botanischen Garten selbst, durch die ein Teil der großen Bäume in geheimnisvollem Grün, Blau und sogar Rot erstrahlten (Fotos oben links + rechts). Und auch die nächtliche Führung durch das grosse Glashaus des Botanischen Gartens setzte neue Akzente, wobei Gärtnermeister Dirk Derhof nicht nur – wie üblich - über die Entwicklung des Gartens und ‚schlafende Pflanzen’ berichtete, sondern auch durch die derzeitige Skulpturen-Ausstellung ‚radius 1000’ führte, die durch das gleissende Licht der Scheinwerfer eine fast surreale Note erhielt (Fotos: unten links und Mitte). Und selbstverständlich boten Mitglieder des Förderverein wieder selbstgemachte Reibekuchen, Bratwürstchen und Getränke an, wobei sich die Reibekuchen offenbar einer solchen Beliebtheit erfreuten, dass sie leider schon weit vor Mitternacht ausverkauft waren (Foto unten rechts).
(Text und Fotos: M. Brusten)
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Erstellt am, 19. September 2009
Strasse der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas - vor den neuen Glashäusern am 13. September 2009

Wer ohne ‚Vorkenntnisse’ am Sonntag, den 13. September, auf dem Weg zur Hardt und zum Botanischen Garten war, konnte es zunächst kaum glauben: standen doch auf der Wiese vor den neuen Glashäusern auf einmal Klatschmohn, Margeriten und andere Blumen in einer Größe (von bis zu 4 Metern), die die Menschen daneben beinahe zu Liliputanern werden ließ. Der Künstler Jacques Tilly hatte sie aus wetterfestem Material für den Verein ‚Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas’ geschaffen, einem grenzüberschreitenden Gartennetzwerk, dem insgesamt 55 hochwertige, öffentliche und private, historische und zeitgenössische Parks und Gärten der Region angehören; darunter seit 2007 auch Wuppertal. Partner und Förderer dieses Netzwerkes sind u.a. die Staatskanzlei und das Ministerium für Bauen und Wohnen des Landes NRW, der Landschaftsverband Rheinland und die Landesarbeitsgemeinschaft Gartenrouten NRW. Die farbenprächtige Werbe-Aktion für den Besuch der wichtigsten Gärten zwischen Rhein und Maas ließ den Elisenturm (Foto oben mitte), die Glashäuser (oben links) und das Hardtcafé (oben rechts) zumindest zeitweilig in einem ganz neuen Ambiente erscheinen, wobei einige der Riesenblüten sich in den Glashäusern spiegelten oder sich vor allem gegenseitig anstrahlten (unten rechts), andere dagegen einen kühnen Blick in die bewaldeten Höhen des Wuppertales wagten (unten links). Wer nicht nur staunenden Blickes unter den Skulpturen umherwandeln, sondern mehr wissen wollte, konnte dazu sachkundige Informationen vom derzeitigen und vom ehem. Leiter des städtischen Ressorts Grünflächen und Forsten (Peter Ehm und Andreas Schmiedecke; 2. und 3. v. links im Foto unten mitte) erhalten, oder sich an einem Info-Stand mit einer attraktiven Bild-Broschüre über ‚Gärten und Parks im Rheinland’ sowie einer tollen Übersichts-Karte eindecken – als kostenlose Anregung, die ‚highlights’ der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas einmal selbst aufzusuchen.
(Text und Fotos: M. Brusten)
Erstellt am, 19. September 2009
Radius 1000 - Skulpturenprojekt auf der Hardt - 23. August bis 1. November 2009

Das hatte es bislang noch nicht gegeben: eine umfangreiche und farbenprächtige Kunstausstellung im großen Glashaus des Botanischen Gartens. Es war die ursprüngliche Idee des Designers Oswald Gibiec-Oberhoff (Foto ganz unten links), der damit begonnen hatte, in einem Wald am Atlantik in Frankreich eine seltsame Pflanzenskulptur mit dem Namen ‚Radius 1000’ zu entwerfen, die aus 12 gleichen Elementen (die für den Kunstlaien etwa der Scheibe einer Orange ähnlich sahen) zusammengesetzt wurde. Und der es dann auch schaffte. 15 Künstler aus Wuppertal und Umgebung dazu zu bewegen , ihrerseits jeweils eigene neue Skulpturen aus diesen 12 Elementen zu erschaffen. Was bei dieser - für Künstler ungewöhnlichen - Aktion entstand, wurde nun zu einem ebenso ungewöhnlichen Skulpturen-Projekt – in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens - zur Schau gestellt. Mit großem Erfolg – geht man allein von den zahlreichen Besuchern der Vernissage aus, die sich bei strahlendem Sommerwetter sowohl innerhalb als auch außerhalb des Glashauses unter, über und zwischen die fantasievollen Skulpturen drängelten, wie z.B. unter die Holzobjekte ‚Symetrie’ von Rob de Vry (Foto oben mitte).
Nach einführenden Begrüßungsworten durch den Kulturdezernenten der Stadt, Mathias Nocke (Foto oben links), und dem Leiter des Ressorts Grünflächen und Forsten, Peter Ehm, konnte die Betrachtung der Kunstwerke und die Diskussion über sie beginnen. Dabei erhielt R.M.E. Streuf besondern Applaus für seine ‚Ton-Performance’ vor den Spitzen der Stadt (Foto oben rechts mit M. Nocke und P. Ehm). Wem das Gedränge im Inneren des Glashauses zu viel wurde, konnte sich auch außerhalb ‚unter Palmen’ und mit Hilfe von Erfrischungen den dort platzierten Kunstwerken zuwenden (Zeile 2 links und rechts) wie z.B. der Skulptur ‚le fruit’ von Grit Sensen (Zeile 4 mitte). Während einige Skulpturen wie der ‚Wegweiser’ von Dietrich Maus (Zeile 3 links) durch ihre ‚Farbgewalt’ zu Aufmerksamkeit erregten, irritierte ‚natura reflectens’ von Anja Müller durch Spiegeleffekte (Zeile 5 links) und die Arbeit von Anne Jendritzko durch‚Spitzenqualität’ (Zeile 4 links, vor einer farbigen Arbeit von Peter Caspary). Die Skulptur von Ulle Hees und Frank Breidenbruch beeindruckte dagegen vor allem durch die künstlerische Bearbeitung von Metallplatten (Zeile 4 rechts). Beate Schroedl-Baurmeister und Prof. Klaus Winterhager (Zeile 5 rechts) beteiligten sich gleich mit einer ganzen Reihe von Arbeiten an der Ausstellung: en miniateur in einer Vitrine oder in Form großformatiger Bodenarbeiten wie z. B. ‚Variation sieben’ unter einigen Büschen, die im Glashaus verbliebenen waren (Zeile 2 mitte). James Rogers gab Auskünfte über seine meterlange Bodenskulptur ‚Stormy Weather’ (Zeile 3 rechts) und Renate Löbbecke bot künstlerische Durchblicke mit ihrer im Raum hängenden Arbeit ‚Bilder einer Ausstellung’. Nicht minder wichtig war für viele Teilnehmer der Vernissage aber auch die Möglichkeit zu Gesprächen unter Fachkollegen: Oswald Gibiec-Oberhoff mit Dietrich Maus (Zeile 6 links), Kunstkritikerin Christiane Müller mit Prof. Will Sensen (Zeile 6 mitte) und der an der Ausstellung beteiligte Künstler Gerd Hanebeck mit einem seiner Kollegen (Zeile 6 rechts).
(Text und Fotos: Manfred Brusten)
Erstellt am, 26. August 2009
Sommerfest 'Rund um den Elisenturm' - 15.und 16. August 2009

Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass das Sommerfest des Vereins der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens ein ‚hit’ im Event-Kalender der Stadt Wuppertal ist; wie sonst ließe sich erklären, dass am 15. und 16. August dieses Jahres noch mehr Besucher ihren Weg zur Hardt fanden als schon im vergangenen Jahr: ca 16 000 sollen es diesmal gewesen sein (lt WZ vom 17.8.09).
Oberbürgermeister Peter Jung hatte das Erlebniswochenende am Samstag, den 15.August, gegen 15 Uhr – gemeinsam mit dem dem Stellv.Vorsitzenden des Vereins, Karlheinz Emmert, - eröffnet (Foto oben links). Dabei konnte er auf eine neue Broschüre hinweisen, die gerade noch rechtzeitig zum Sommerfest fertiggestellt werden konnte: mit 64 Seiten und 50 Bildern über den neuen Heilpflanzen- und Gewürz-Garten, käuflich zu erwerben für eine Schutzgebühr von nur 1.00 Euro (Foto oben mitte). Entsprechend beliebt war daher auch die Führung des Autors, Wolf Stieglitz, durch diesen neuen Teil des Botan. Gartens, wobei die Planzen ihre Besucher zum Teil recht zwergenhaft erscheinen ließen (Zeile 2 mitte) Wer sich allerdings zuerst einmal einen persönlichen Überblick über das reichhaltige Angebot von über 50 Ständen und Aktivitäten verschaffen wollte, dem bot dazu der Elisenturm die beste Sicht (oben rechts). Die Möglichkeiten, sich mit Pflanzen und naheliegenden Themen zu befassen, war so gross, dass wohl kaum jemand ‚alles’ mitmachen konnte. Daher auch hier nur ein ganz kleiner Ausschnitt: Im Turmkeller konnten die attraktiven Preise einer Tombola abgeholt werden (Zeile 2 links mit Klaus Werner Braun, Mitarb, d. Gesa). Hobbygärtnern wurden praktische Anleitungen zum ‚Topfen’ von Pflanzen gegeben (Zeile 2 rechts mit Ulrich Schreckert, Mitarb. d. Botan.Gartens). Wie in jedem Jahr gaben Anja und Holger Hennern aus Bochum wieder fachkundige Auskünfte über ‚fleischfressende Pflanzen’ für Haus und Garten (Zeile 3 links). Auch eine ‚Abordnung’ des Fördervereins stand Rede und Antwort und nahm – wenn möglich – auch neue Mitglieder-Anträge entgegen (Zeile 3 links mit Barbara Lawatsch). Nicht minder aufschlussreich waren die Informationen über das am Rande von Wuppertal gelegene und doch so wichtige Waldpädagogische Zentrum Burgholz (Zeile 4 rechts mit Oberforsträtin Ute Nolden-Seemann). Rolf Löckmann bewies wieder seine handwerklichen Fähigkeiten in der künstlerischen Bearbeitung von Schieferplatten (Zeile 4 links). In den Glashäusern offerierten Mitglieder des Fördervereins einen umfangreichen Bücherflohmarkt (Zeile 5 links). Hinter dem Elisenturm hatten Sigrid und Johannes Köhne aus Nieheim ihren Stand, um große und kleine Kinder zu animieren, einmal ihre eigenen Seile zu drehen (Zeile 5 mitte). Und unter der großen Araucaria gleich neben den Seerosen weckte Launa Goffart mit ihrem Spinnrad nostalgische Erinnerungen an ‚frühere Zeiten’ (Zeile 5 rechts).
Auch den zahlreichen Kindern, die das Sommerfest mit ihren Eltern erleben wollten, dürften die Stunden nicht langweilig geworden sein, denn ihnen boten wiederum die grössten, buntesten und fantastischsten Hüpfburgen Deutschlands genügend Gelegenheit, sich auszutoben (Zeile 6).
(Text und Fotos: Manfred Brusten; Foto oben links: Frank Telöken)
Erstellt am, 3. August 2009
Märchen-Festival im Park am 28.Juni 2009.

Zu einem wunderschönen und farbenprächtigen Märchen-Festival hatte das Wuppertaler Tal-Ton-Theater e.V. am 28. Juni 2009 an den Botanischen Garten und der sich anschließenden Hardt eingeladen – und das alles kostenlos für Groß und Klein. Und so öffnete sich bei strahlendem Sonnenschein vor tausenden Besuchern – meist Familien mit Kindern - ein schier grenzenloses Reich von Feen, Prinzen und Prinzessinnen, Magiern und einem puterroten Teufel. Dazu wurden zunächst an insgesamt 7 romantischen Plätzen im Park aus über 100 Märchen vorgelesen; von Grusel- und Abenteuer-Erzählungen (Foto Zeile 1 rechts) bis zu spannenden Geschichten aus dem fernen Orient (Foto Zeile 1 links). Man konnte es den Kindern geradezu ansehen, wie spannend die Lektüre für sie war . Doch damit nicht genug; denn plötzlich schienen alle Märchenfiguren lebendige Realität zu werden, und die Wesen, von denen man soeben gehört hatte, wandelten nun tatsächlich und leibhaftig durch den Park. Eine alte ‚Hexe’ mit krummen Rücken, verbogenem Krückstock, grünem Gesicht und einer Riesenspinne in der Hand (Zeile 2 links) mischte sich unter die staunenden und z.T. noch ängstlichen Kinder. Ein fremdländischer ‚Schlangenbeschwörer’ mit seltsamen weissen Augen zog die Besucher des neuen Glashauses in seinen Bann (Zeile 2 Mitte). Wenige Meter entfernt versicherte ‚Baron Münchhausen’, der sogenannte Lügenbaron, höchstpersönlich allen, die es hören wollten, dass seine Geschichten absolut wahr seien und jene zu den Lügnern zählten, die das Gegenteil behaupten würden (Zeile 2 rechts). Besondere Aufmerksamkeit und Ehrerbietung erhielten selbstverständlich ‚Prinz und Prinzessin’ als sie über die Wiesen hin- und her lustwandelten und für jeden, der sich ihnen näherte, ein mildtätiges Lächeln aufsetzten (Zeile 3 Mitte). Großes Interesse fand aber auch ‚Schneewitchen’ (Zeile 3 links), der ‚Gestiefelte Kater’ (Zeile 3 rechts) und die kleine scharmante ‚Seejungfrau’, die mit ihren langen blonden Haaren und einem Fischleib am Wasserlauf auf dem Elisenplatz festsaß (Zeile 4 links). Eine schöne, aber ‚Böse Fee’ verdeckte bei allzu neugierigen Fragen am liebsten ihr Gesicht hinter einer riesigen roten Katzenmaske (Zeile 4 Mitte) während sich die ‚gute Fee’ und ‚Dornröschen’ (Zeile 4 rechts) gern mit den vielen Kindern unterhielten, die etwas mehr über sie wissen wollten; und das galt auch für ‚Aladin’ (Zeile 5 links), der ohne seine Wunderlampe am liebsten immer selbst über das ganze Gesicht strahlte, wenn Eltern ihre Sprösslinge mit ihm fotografieren wollten. Das ‚Grosse weisse Kaninchen’ hatte sich indes – wie im Märchen - mit ‚Alice aus dem Wunderland’ und der ‚Herzkönigin’ angefreundet (Zeile 5 Mitte), während sich ‚Rotkäppchen’ zu kleineren Kindern auf den Rasen niederließ und unermüdlich erklärte, was es da alles in seinem Korb gesammelt hatte (Zeile 5 rechts). Doch dann erschien plötzlich auch noch der Leibhaftige, der ‚Teufel mit seiner Großmutter’, auf der Rasenfläche (Zeile 6 links) und auch das traurige arme ‚Mädchen mit den Schwefelhölzern’ (Zeile 6 Mitte). Und als wenn das nicht alles schon aufregend genug gewesen wäre, tauchte am Ende des Festivals sogar noch ein ‚Feuerspucker’ vor dem Elisenturm auf und blies riesige Flammen in den sich mittlerweile immer weiter verdüsternden Himmel (Zeile 6 rechts). - Ein wirklich aufregender und märchenhafter Nachmittag vor den Toren des Botanischen Gartens, an den sich alle Besucher – und nicht nur die Kinder - sicherlich gerne noch lange erinnern werden.
(Text und Fotos: M. Brusten)
Erstellt am, 2. August 2009
Bonsai-Ausstellung im Neuen Glashaus des Botanischen Gartens am 27. und 28. Juni 2009.

Botanik in Miniature. Am 27. und 28. Juni lud die Bonsai-Arbeitsgemeinschaft zu einer aufschlussreichen Bonsai-Ausstellung in das neue Glashaus des Botanischen Gartens am Elisenplatz ein. Neben zahlreichen wunderschönen Exponaten ausgewachsener Bäume im Miniformat wurden allen interessierten Besuchern ausführliche Informationen über den Bonsai-Club Deutschland e.V. (1978 gegründet mit heute über 3 000 Mitgliedern) und praktische Anleitungen zur Gestaltung und Pflege der Bonsai-Bäume und -Pflanzen geboten; einer 'Kunst', die vor allem in Japan und China wesentlich verbreiteter ist als bei uns. Mehr Informationen finden sich unter www.bonsaiwerkstatt.de. Zu den spektakulärsten Beispielen dieser 'lebenden Kunstwerke' gehörten diesmal im Botanischen Garten: eine Kiefer (oben links), eine blühende Azalee (oben mitte), eine Zwerg-Mispel (oben rechts), eine Lärche (unten links), eine roter Fächerahorn (unten mitte) und eine Esche (unten rechts).
(Text und Fotos: M. Brusten)
Erstellt am, 2. Juli 2009
GEO-Tag der Artenvielfalt im Botanischen Garten der Stadt Wuppertal am 13.Juni 2009

Zum GEO-Tag der Artenvielfalt am 13. Juni 2009 bot die Stadt Wuppertal auf der Hardt und im Botanischen Garten – in Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie an der Bergischen Universität Wuppertal und Mitgliedern des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) wieder ein spannendes Mitmach-Programm für Kinder und Erwachsene. Beginn 11 Uhr mit der Begrüßung durch Frau Annette Berendes, Abteilungsleiterin Grün- und Parkanlagen der Stadt Wuppertal und einer Einführung zum GEO-Tag der Artenvielfald durch Frau Prof. Dr. Angelika Preisfeld von der Bergischen Universität Wuppertal.
Besondere Attraktionen boten anschließend bis 17 Uhr zahlreiche Studierende der Biologie an der Bergischen Uni. Dazu gehörten vor allem fremdländisches ‚Getier’ wie z.B. ein riesiger Tausendfüssler (ca 20cm) aus tropischen Gefilden mit dem unaussprechlichen Namen Archispirostreptus gigas, der bis zu 4 Jahre alt werden kann (Foto: oben mitte), eine ebenfalls riesige, fast handgroße Achat-Schnecke aus Afrika, die bereits 5 Jahre alt war und damit vermutlich erst die Hälfte ihres Lebens hinter sich hatte (Foto: oben rechts), ein sogenanntes ‚wandelndes Blatt’ namens Phylliidae,(Foto: mitte) und echte ‚Gespenster-Heuschrecken’ (Foto: unten links) sowie stricknadeldünne ca 25 cm lange Stabheuschrecken; wobei beide zu den Phasmiden aus Süd- und Südostasien gehören und wegen ihrer ungewöhnlichen Körperformen auf dem ersten Blick sowohl in der Natur, als auch in Terrarien nur schwer zu erkennen sind. Auch wenn das Aussehen dieser Riesen-Insekten die meisten Besucher zunächst abschreckte, gaben sie sich dennoch mit der Zeit recht ‚zutraulich’, liefen auf den Pullovern der Studierenden herum oder ließen sich sogar von mutigen Kindern anfassen (Foto: mitte rechts). Andere Studenten befassten sich mit bekannteren Tierchen: mit Bänderschnecken (Foto: oben links: beim Ausbruch aus ihrem Terrarium) und Marienkäfern, ihren Larven und winzigen Eiern (Foto: unten rechts); während zur gleichen Zeit im ‚Zapfenraum’ der Villa Eller Computer zur Bestimmung von Pflanzen eingesetzt oder Kleinstlebewesen der Mikroflora und Mikrofauna des angrenzenden Warmwasserteiches im Botanischen Garten mit dem Mikroskop untersucht wurden (Foto: mitte links).
Eine ganz andere Aufgabe hatte sich die ‚Bergische Gartenarche’, eine Arbeitsgrupe des BUND, gestellt: die Erhaltung der genetischen Vielfalt altbewährter und traditioneller Nutz- und Zierpflanzen im Bergischen Land und demonstrierte dies u.a. am Beispiel des ‚Butterkohls’. Dass sich aus altbewährten Pflanzen auch schmackhaftes Essen zubereiten lässt, bewiesen die zum Verzehr angebotenen vegetarischen Häppchen aus alten Gemüsesorten wie z.B. Pastinakenküchlein, Linsenbratlinge und Blätterteichröllchen mit Möhren, Lauch und Curry (Foto unten mitte: vegetarischer Imbiss von Christine Tust). Weitere Speisen und Getränke zur Stärkung der Besucher servierten Mitgliedern des Fördervereins des Botanischen Gartens.
Und was es sonst noch auf dem GEO-Tag der Artenvielfalt gab: von 13-16 Uhr eine Tour ‚Stadt-Natur’ von der Hardt aus ans Wupperufer (Führung Jörg Liesendahl, wobei Künstler längst des Weges Wald, Wiese und Gewässer in geheimnisvolle Orte verwandelten. 18 Uhr Vortrag von Wolf Stieglitz im neuen Glashaus über ‚eingewanderte Pflanzen’. 20 Uhr ein Film über den ‚Mikrokosmos’. Ab 22 Uhr Fledermaus-Exkursion mit Jörg Liesendahl zur Wupper und Leuchtzeit mit Ingo Busse auf der Hardt.
(Text und Fotos: M. Brusten)
Erstellt am, 2. Juli 2009
Info-Karte zum GEO-Tag der Artenvielfalt am 13.Juni 2009

Mit dieser Karte zur botanischen Vielfalt der Pflanzen im Botanischen Garten der Stadt Wuppertal wurde in diesem Jahr über den GEO-Tag der Artenvielfalt am 13. Juni 2009 informiert und zur Teilnahme eingeladen.
Erstellt am, 22. Juni 2009
'Darwins Garten - Abenteuer Evolution' - Poster-Ausstellung ab 7. Juni 2009

In einer Gemeinschaftsaktion aller Botanischen Gärten Deutschlands fanden unter dem Motto ‚Darwins Garten – Abenteuer Evolution’ im Rahmen der Woche der Botanischen Gärten vom 6. bis 14. Juni 2009 deutschlandweit eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Dazu gehört in diesem Jahr auch eine sehr lehrreiche Poster-Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten, die auch im Botanischen Garten Wuppertal zu sehen ist. Sie wurde am Sonntag, den 7. Juni, 11 Uhr, mit der Begrüßung und Einleitung durch Annette Berendes, Abteilungsleiterin im Ressort Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal, im neuen großen Glashaus eröffnet. Anschließend hielt Frau Prof. Dr. Angelika Preisfeld von der Uni Wuppertal, Lehrstuhl für Zoologie und Biodidaktik, einen Vortrag zum Thema ‚Darwins Garten’. Dass diese Ausstellung im ‚Darwin-Jahr 2009’, in dem der englische Wissenschaftler Charles Darwin (1809-1882) 200 Jahre alt geworden wäre, im Mittelpunkt steht, hat seinen Grund; denn Darwin ist nicht nur der Begründer der modernen Evolutionstheorie (Poster-Foto mitte links), sondern war auch ein bedeutender Botaniker (Poster-Foto mitte rechts). Die Ausstellung berichtet u.a. über das Hauptwerk des Forschers ‚The Origin of Species’ (Poster-Foto oben mitte), das vor 150 zum ersten Mal veröffentlicht wurde und seitdem wie kaum ein anderes Buch unser Denken über die Welt verändert hat. Sie berichtet auch über die große Weltum seglung, die Charles Darwin von Dez. 1831 bis Oktober 1836 auf dem Forschungsschiff ‚HMS Beagle’ (Poster-Foto oben links, vor Feuerland) unternahm, die für ihn zum ‚Schlüsselerlebnis’ wurde und von der er über 5000 Objekte mit nach Hause brachte. Andere Poster informieren über Darwins Interesse an fleischfressenden Pflanzen (Foto unten links: Sonnentau – drosera peltata), seine Entdeckung der für die Evolution wichtige Fremdbestäubung bzw. ‚Durchmischung des Erbguts’ (Foto unten mitte: am Beispiel des Blutweiderich) und sein Interesse an der Entstehung unterschiedlicher Sorten von Kulturpflanzen wie z.B. der versch. Sorten von Gemüsekohl (Foto unten rechts). Dass Darwins Evolutionstheorie selbst heute noch zu heftigen politischen und religiösen Auseinanderssetzungen Anstoss gibt, weil sie im Widerspruch zur Schöpfungsgeschichte der Bibel steht, zeigt sich u.a. an der sehr militanten Bewegung der sogenannten ‚Kreationisten’ in den USA (Foto oben rechts: Die Erschaffung Evas, von Julius Schnorr von Carolsfeld, 182l)[/b
(Text und Fotos von Ausschnitten der Ausstellungs-Poster: M. Brusten)
Erstellt am, 25. Mai 2009
'Einweihung' des neuen Heilpflanzen- und Gewürz-Gartens am 24. Mai 2009

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Sonntag, den 24. Mai 2009, der neue Heilpflanzen- und Gewürzgarten offiziell ‚eingeweiht’ und vom Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Wuppertal e.V. an die Stadt Wuppertal übergeben. Mehrere Monate lang hatte der ‚Bau’ dieses malerisch gelegenen Gartens unmittelbar am Fuße des Elisenturmes (siehe Bildmitte) und dessen Bepflanzung in Anspruch genommen. Immerhin hat der Förderverein hierfür über 120.000 Euro zur Verfügung gestellt, von denen rund 40.000 Euro bei sogenannten ‚Sponsoren’ eingeworben werden konnten.
In seiner Begrüßungsansprache wies der Leiter des Ressorts Grünflächen und Forsten, Peter Ehm (Foto oben links), auf den besonderes Wert dieses neuen Heilpflanzen- und Gewürzgartens für den Botanischen Garten selbst als auch für die gesamte Stadt Wuppertal hin. Daran anschließend berichtete der Apotheker Wolf Stieglitz (Foto oben rechts) als Fachmann über die historische und gegenwärtige Bedeutung von Pflanzen für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen und empfahl allen, sich wieder mehr mit diesem Thema zu befassen. Zum Abschluß bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende, Karlheinz Emmert (Foto oben mitte), noch einmal bei allen, die sich in Stadtverwaltung, Politik und Wirtschaft für die Schaffung des neuen Heilpflanzen- und Gewürzgartens eingesetzt haben, und bei all jenen, die diesen Garten durch Ihre konkrete Arbeit in Gestaltung, beim Bau und durch Bepflanzung tatkräftig mit verwirklich haben.
In dem sich anschließenden ‚informellen Teil’ der Veranstaltung gab es nicht nur die Möglichkeit den neuen Heilpflanzen- und Gewürzgarten mit und ohne fachkundige Führung genauer kennenzulernen, sondern auch vielfältige Gelegenheiten zu entspannten persönlichen Geprächen; u.a. (wie der Chronist erkannte) zwischen dem Leiter des Botanischen Gartens, Frank Telöken, und der Autorin der vom Verein kostenlos zur Verfügung gestellten Infoblätter über die jeweilige ‚Pflanze des Monats’ , Frau Barbara Lawatsch (Foto unten links); oder Annette Berendes, Abteilungsleiterin des Ressorts Grünflächen und Forsten, inmitten ihrer Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung (Foto unten mitte).
Dass sich außerdem auch an diesem schönen Tag wieder zahlreiche Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer tatkräftig für das leibliche Wohl ihrer Gäste einsetzten, gehört inzwischen zwar schon zum Stil der Veranstaltungen im Botanischen Garten, macht sie aber auch immer wieder zu einem angenehmen Ereignis; so gab es auch diesmal – in der Orangerie und auf dem Elisenplatz – wieder Getränke, Kuchen, Würstchen und die bereits ‚legendären’ Apfelpfannkuchen – bis in den späten Abend hinein (Foto unten rechts).
(Text und Fotos: M. Brusten)
Erstellt am, 6. April 2009
'Ginkgonalia' - Eine Ausstellung zum Fächerblatt-Baum vom 26. Februar -13. April 2009 in der Villa Eller

Der Ginkgo biloba L. – der Fächerblatt-Baum – ist ein ‚lebendes Fossil’, das von der ‚Traditionellen Chinesischen Medizin’ bis zur heutigen naturwissenschaftlichen pharmazeutischen Industrie zur Herstellung von Arzneien genutzt wird und darüber hinaus seit Jahrhunderten Verwendung findet bei der Gestaltung von Kunstwerken und der dekorativen Verschönerung von Haushaltsgegenständen.
So umfassen die vielfältigen Exponate, die seit Jahren von Klaus Stiebeling gesammelt wurden und die jetzt erstmalig im Gartenzimmer der Villa Eller im Botanischen Garten gezeigt werden, vor allem Antiquitäten, Kunst, Kunstgewerbe, Literatur und Gebrauchsgegenstände; vor allem aus Deutschland und Japan (wo Klaus Stiebeling 30 Jahre lang lebte; siehe hierzu auch seine Sammlererinnerungen in www.musenblatter.de – suche:Ginkgo). Die Ausstellung dieser ‚Ginkgonalia’ wird ergänzt durch zwei großformatige Informations-Tafeln über die botanische und medizinische Bedeutung des Ginkgo, die von Wolf Stieglitz, Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins Wuppertal e.V., beigesteuert und durch Fotos von Manfred Brusten illustriert wurden.
Zu den Fotos: unten links Klaus Stiebeling inmitten seiner ‚Ginkgonalia’, im Hintergrund eine der Info-Tafeln mit Texten von Wolf Stieglitz. Oben links: eine japanische Reisschale mit Ginkgo-Dekoration, darunter japanisches Holzschnitt-Geschenkpapier aus der Meiji-Zeit (bis 1912) mit Ginkgo-Blättern. Eine der Ausstellungsvitrinen zeigt die vielfältige Literatur, die sich mit dem Ginkgo befasst (oben Mitte), u.a. die Kopie eines bekannten Gedichts von J.W. von Goethe, der sich 1815 in besonders liebevoller Weise dem Ginkgo biloba zuwandte und dazu sogar zwei Ginkgo-Blätter aus seinem Garten dem Text seines Gedichtes beifügte. Dass es sich beim Ginko in der Tat um einen noch lebenden Dinosaurier der Pflanzenwelt handelt, zeigen einige Versteinerungen mit Ginkgo-Blättern aus Japan und Deutschland; Foto unten Mitte: das Blatt eines Ginkgo adiantoides aus dem Miozän (vor ca 15 Mill. Jahre), Fundort Unterwohlbach / Freising. Besonders beliebt war der Ginkgo offenbar in der Zeit des Deutschen Jugendstils während der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert; wie einige Exponate sehr deutlich belegen; Fotos linke Spalte: eine kleine Jugendstil-Vase v. Emile Gallé, ca 1910-1920, darunter eine Kachel und ein silbernes Tablett, die ebenfalls mit den markanten fächerförmigen Blättern des Ginkgobaumes geschmückt sind (Foto in der Mitte).
(Text und Fotos: Manfred Brusten)